Unsere Vorstandschaft

Amt                                           Name                                   Kontakt                                                                         

1. Schützenmeister       Gerhard Böck                1.schuetzenmeister@sv-nornheim.de

2. Schützenmeister      Tobias Wieser               2.schuetzenmeister@sv-nornheim.de

Sportwart                             Dietmar Wieser           sportwart@sv-nornheim.de

Kassierer                              Jörg Bayer    

Schriftführerin                 Anna Hofmann

Unsere Schützenmeister seit Vereinsgründung 1911

Anton Kleindienst
Johann Kempter
August Wieser
Xaver Lindenmayer
Ludwig Dirr                             1934-1952
Josef Bayer sen.                 1954-1957
Josef Bayer jun.                  1958-1987
Helmut Nimsgern              1987-2009
Gerhard Böck                        2009-Heute

Ehrenschützenmeister

Ludwig Dirr                   (gest.)
Josef Bayer jun.         (gest.)
Helmut Nimsgern

Ehrenmitglieder

Rudolf Bernert
Erwin Riedl
Markus Stoll

Helmut Vierbacher    (gest.)
Hans Kempter               (gest.)

Über uns

Gründungsgeschichte

Der Schützenverein Nornheim wurde am 11. Januar 1911 in der Gastwirtschaft ,,Zum Adler" unter dem Namen ,,Freie Schützengesellschaft Nornheim" gegründet.

Niederschrift über die Gründung des Zimmerstutzenvereins Nornheim
Die am 9. Dezember 1911 provisorisch gebildete Zimmerstutzengesellschaft Nornheim berief auf Sonnatg des gleichen Datums abends 7½ Uhr eine  Versammlung ein, um über die Gründung des Vereins zu beraten. Gegen die Gründung eines Vereins unter dem Namen Zimmerstutzenverein Nornheim eingetragen werden soll wurde keine ............erhoben und so gelangte alsbald ein entwurf der Statuten zur Vorlesung, welcher in der Beilage zur entnehmenden Wortlaute angenommen worden ist.

Hierauf erfolgt die Wahl des Ausschusses. Da eine Akklamationswahl eine ungünstige Postition gezeigt haben würde, geschah die Wahl mittels Stimmzettel. Aus dieses ging hervor: Johann Kempter als Vorstand, Anton Kleindienst als Schützenmeister, Josef Lindenmayer als Schriftführer und Kassier, Michael Vetter als 1. Beisitzer, Josef Ritter (Leinheim) als 2. Beisitzer. Genannte Herren nahmen die Wahl an. Anträge und Einwendungen wurden nicht erhoben. Die Versammlung wurde vom 1. Vorstand hierauf geschlossen.
Gez. Lindenmayer (Schriftführer)

Chronik (Stand: 2014)

1911 Mit der Gründung des Vereins wurde ein Zimmerstutzen vom Büchsenmacher Koch in Burgau zum Preis von 130 Reichsmark gegen Abzahlung gekauft.

1914- 1918 Erster Weltkrieg.
Ab 1916 ruhte der Schießbetrieb.
Gefallen ist unser Gründungsmitglied Andreas Wieser

1920 Die Übungsabende wurden wieder aufgenommen. Der Verein zählte 41 Mitglieder.

1924 Der Verein erhielt seinen heutigen Namen Schützenverein Nornheim 1911

1939- 1945 Zweiter Weltkrieg.
Auf unserem Kriegerdenkmal sind die Namen der gefallenen und vermissten Vereinsmitglieder zum ewigen Gedenken vermerkt: Xaver Lindenmayer, Rudolf Schmid, Xaver Haltmayer, Moritz Haugg, Hans Ott.

1945 Nach dem Kontrollratsgesetz der amerikanischen Militärregierung, wurden alle Vereine, Verbände und Gruppen, welche das Ziel hatten, die deutschen militärischen Traditionen aufrechtzuerhalten, verboten. Der SV Nornheim galt damit als aufgelöst.

1950 Neuanfang des Vereins unter der Leitung von Schützenmeister Ludwig Dirr. 
Auch die erste Versammlung zur Wiedergründung des Schützengaus ,,Günz-Biber-Gau 32" fand  am  30. Juli 1950 auf Einladung von Ludwig Dirr, im Gasthaus   ,,Adler" in Nornheim statt. In dieser Versammlung erfolgt die Umbenennung in ,,Gau Günzburg Land".

1962 Am 13. Januar 1962 feierte der Verein das 50-jährige Gründungsjubiläum. Zur feier erschien 1. Gauschützenmeister Nusser aus Bubesheim mit einer Schützenabordunung.

1965 Angeführt von ihrer amtierenden Gauschützenkönigin Marianne Bayer beteiligten sich die Nornheimer Schützen am Oktoberfest Trachten- und Schützenzug in München.

1966 Gauschießen in Nornheim.
Im Garten des 1. Schützenmeisters Josef Bayer wurden dazu 20 Schießstände und eine Schießleiterbaracke in mühevoller Handarbeit aufgebaut. Trotz widrigster  Wetterumstände konnte die Freiluftveranstaltung erfolgreich durchgeführt werden.

1969 Erweiterung der Luftgewehr-schießanlage auf dem Grundstück der Gaststätte Zum Adler. Am 25. September war es dann soweit:
Die Schießanlage wurde eingeweiht. Mit sechs Ständen galt sie als die Größte des Gaus Günzburg. Die musikalische Gestaltung übernahm die Blaskapelle der Maschinenfabrik Mengele.

1977 Ein großes Jahr für den Schützenverein Nornheim. Vom 27.- 30. Mai konnte  auf dem Volksfestplatz am Auweg der 1. Kreisschützentag, verbunden mit der Fahnenweihe des Schützenvereins Nornheim, begangen werden. Die örtliche Presse schrieb:
,,Ein kleiner Verein trumpfte groß auf; 85 Vereine und Kapellen demonstrierten beim Festzug Tradition und Brauchtum. Das Straßenbild von Günzburg war vom Grün der Schützenuniformen bestimmt. Die Schützenkönige vom Land, Bezirk und Kreis marschierten unter Kronen aus geflochtenem Tannengrün. Diese wurden von Schützenlieseln getragen, deren Farbenfrohe Kleider nicht weniger Aufsehen erregten.
Als sich der Zug schließlich am Festplatz auflöste, waren zuschauer und Ehrengäste voll des Lobes über die Heerschau, wie sie Günzburg noch nie erlebt hat" so der Oberbürgermeister Dr. Rudolf Köppler.
Das erstmalig ausgetragene Kreisschießen mit dem Ausschießen eines Kreisschützenkönigs war mit auf Initiative des 1. Schützenmeisters von Nornheim und Gauehrenmitglieds Josef Bayer jun. zustande gekommen. Man verfolgte die Absicht den nach der Gebietsreform neu formierten Landkreis Günzburg mit seinen Gauen Gau-Günzburg-Land, Burgau und Krumbach näher zusammen zu bringen.

1981 Das 70-jährige Gründungsjubiläum wurde im Rahmen des Wasenfestes gefeiert. Der Verein zählte damals 96 Mitglieder.

1986 Am 20. Juli errinerten sich die Nornheimer Schützen ihrer Vereinsgründung vor 75 Jahren und ziehen ein bescheidenes Fest auf. Auf die Errichtung eines Großzeltes wird bewusst verzichtet. Statt dessen wird eine Maschinenhalle, der sogenannte ,,Mengelestadel", direkt neben der Kapelle St. Erhard gelegen, in die Festorganisation mit einbezogen. Der Schützenverein wollte mit dieser 75-Jahr-Feier wieder an die alte Tradition der Gartenfeste anknüpfen.

1991 Das 80-jährige Gründungsfest begeht der Schützenverein Nornheim wiederum im Rahmen des jährlich stattfindenden ,,Wasenfestes". Das letzte noch lebende Gründungsmitglied Josef Kleindienst ist 101 Jahre alt.

1996- 1998 Neubau eines eigenen Schützenheims unter der Leitung des 1. Schützenmeisters Helmut Nimsgern. Der Spatenstich zu diesem 500 000 DM Bauvorhaben war am 3. März 1996. Das daraufhin erbaute Gebäude mit einer Länge von 28m, in dem 16 Schießstände für Druckluftwaffen untergebracht sind, wurde von Georg Hartl geplant und betreut. Dabei sind von den Mitgliedern mehr als 10 000 Helferstunden erbracht worden. Nach dieser relativ kurzen Bauzeit entstand eine modern eingerichtete und gut in die Landschaft integrierte Schießstätte. Die offizielle Heimeinweihung fand am 19. und 20. September 1998 statt. Es gab ein zweitägiges Festprogramm mit Umzug und Festabend. Die gemütliche Gaststätte mit ca. 70 Plätzen wird von den Vereinsmitgliedern in Eigenregie bewirtschaftet und ist der zentrale Treffpunkt aller Nornheimer. Sei es als Wahllokal oder als Austragungsort für private Feste, das Schützenheim ist aus dem Dorfleben nicht mehr wegzudenken.

2001 Im Jahr 2001 konnte der Schützenverein sein 90-jähriges bestehen feiern. Begonnen wurde mit einem Gottesdienst in der Nornheimer St. Erhards Kirche, in der Pfarrer Hans Beer die Messe zelebrierte. Fahnenabordnungen von Feuerwehr und Krieger- und Soldatenverein gaben dem Jubilar durch ihre Anwesenheit die Ehre.

2004 In zusammenarbeit mit der Schützenjugend wurde 2004 eine Jugendordnung ausgearbeitet und aktiviert, in der sich die Schützenjugend bis zum Alter von 27 Jahren fortan selbst verwaltet.

2010 Am 22. Januar 2010 fand die Vorstellung einer neuartigen Lichtschieß-Anlage in Nornheim statt. Unter den kritischen Augen des DSB Bundesjugendleiters Josef Locher und des BSSB Landessportleiters Gerhard Furnier, sowie des Gauschützenmeisters Otto Regele, trat ein Nornheimer Nachwuchsteam gegen eine Mannschaft von unter 12-jährigen aus Leinheim an. Ein Kameramann des BSSB filmte und die Günzburger Zeitung sowie die Bayerische Schützenzeitung berichteten darüber. 

2011 Gauschießen des Schützengau Günzburg-Land. Zum zweiten Mal nach 1966 trafen sich ab dem 1.4.2011 an neun Schießtagen die besten Schützen des Gaus in Nornheim. Über 26 000 Schüsse wurden von 424 Schützen auf den 16 Ständen im Schützenheim an der Mörikestraße abgegeben. Sportleiter Dietmar Wieser und seine Helfer konnten sich dabei auf ein modernes Computernetzwerk stützen. Besonders erfreulich war die rege Beteiligung der Nornheimer mit 70 Schützen.

2011 Große Feier ,,100 Jahre SV Nornheim"  vom 5.- 8. August. Ein Schützenfest nach altem Brauch, wie es in den 70er und 80er Jahren des letzten Jahrhunderts noch landauf landab üblich war, feierte der Schützenverein Nornheim zu seinem 100. Gründungsjubiläum. 
Schützenmeister Gerhard Böck und Ehrenschützenmeister Helmut Nimsgern mit seinem Festausschuss hatten den Mut dazu. Ein großes Festzelt für 1000 Personen wurde auf dem Bolzplatz vor dem Schützenverein aufgestellt. Gehörte der Freitag noch der Schützenjugend mit der Rock Band Double you , ging es am Samstagabend traditionell weiter. Sechzehn junge Festdamen in feschen Dirndl gehörten ebenso dazu wie ,,ein außergewöhnlicher schöner Umzug", wie er von vielen Teilnehmern genannt wurde. 60 Vereine aus nah und fern machten sich nach einem eindrucksvollen Böllerkonzert auf die Umzugsstrecke. Diese war mit vielen Birkenstämmchen und Flaggen liebevoll geschmückt und begeistert klatschende Zuschauer zauberten ein Lächeln in die Gesichter der Schützenkönige. Komplett voll war danach das Zelt zum großen Fahneneinmarsch. Mit Stolz begrüßte Ehrenschützenmeister Helmut Nimsgern Vereine aus Schwabegg und Gestratz, aus dem Rothtal und dem Donau-Brenz-Gau, die ebenso wie die Vereine aus der Region ein Fahnenband als Gastgeschenk erhielten. Nach den Ehrungen gehörte die Bühne entgültig der Musikkapelle aus Gestratz im Allgäu, die schon zum 75-jährigen in Nornheim aufspielte und dieses mal noch den Gestratzer Schützenverein mit seinen historischen Trachten mitnahm. Hatten sich am Samstag noch die Wolken verzogen, regnete es am Sonntagmorgen, der Kirchenzug fiel aus. Im Zeltgottesdienst bewies Pfarrer Heribert Singer mit einem richtigen Tauziehen, dass mehrere, die zusammenhalten, etwas bewegen können:
,,Seit 100 Jahren ziehen die Schützen an einem Strang." ,,Zum Jubiläum  ein richtiges Schützenfest"  titelte die Günzburger Zeitung.

2013 Installation einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Schützenheims.

Sportliche Erfolge

Der SV Nornheim stellte stets das Vereinsleben und die Pflege des öffentlichen Brauchtums vor die Förderung von schießsportlichen Höchstleistungen. Das hat die Nornheimer Schützen aber nicht abhalten können sich mit Erfolg an vielen regionalen Meisterschaften bis dahin zur deutschen Meisterschaft zu beteiligen. 2013 waren fünf Mannschaften im RWK (Rundenwettkampf) des Gaus im Einsatz. Besonders die Nornheimer Senioren vertreten den Gau auch unter dem Namen Kaderlöwen Günzburg bei zahlreichen Wettkämpfen.

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